Nicole Zepter
Ihren Namen kannte ich von etlichen Fernsehdokus - und unvergessen ihr wunderbares Buch, 2013 bei Tropen (gehört zu Klett Cotta) erschienen: "Kunst hassen". Genau! Und da war auch noch eine weitere Polemik "Wer lacht noch über Zonengaby", 2023 ebenfalls bei Tropen veröffentlicht. Umso größer die Freude, als Nicole 2025 mit einem spannenden Projekt bei der Agentur anklopfte. Dazu unten mehr.
Geboren 1976 stieg Nicole nach dem Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in den frühen 2000er Jahren in den Journalismus ein, zunächst als Autorin, entwickelte dann das Politik- und Zeitgeistmagazin 'The Germans' und avancierte zur Chefredakteurin des Magazins 'Neon'. Daneben immer wieder Arbeiten als Regisseurin und Drehbuchautorin mit dem Schwerpunkt Kunst-Dokus und Kulturformate, unter anderem für 3Sat/ZDF und ARTE sowie ARD-nahe Talkformate.
2013 erschien ihre oben erwähnte Polemik "Kunst hassen", die zum Bestseller wurde und bis heute im Buchhandel erhältlich ist. Es folgten "Der Tag, an dem ich meine Mutter wurde" (Blessing), basierend auf ihrer gleichnamigen Geschichte im ZEIT Magazin, sowie "Wer lacht noch über Zonengaby?" (Tropen Klett-Cotta, 2023), ein Buch über die fehlende westdeutsche Aufarbeitung der Wiedervereinigung.
Aktuell arbeitet Nicole mit zwei Koautorinnen an einem erzählenden Sachbuch, das im Herbst 2026 bei DuMont erscheinen wird - zu einem hochaktuellen Thema, dem wir eine spannende Auktion unter zahlreichen Verlagen verdanken. Parallel schreibt Nicole an ihrem nächsten Roman. Im Fokus: Vier Frauen aus drei Generationen... Nicole Zepter lebt mit ihrer Familie in Friesland.

Foto Nadja Del Do