Jochen Witte 

Jochen Witte segelt. Das machte ihn mir schon mal sympathisch. Geboren 1960 im Ruhrgebiet und dort auch groß geworden, (wenn auch, so sieht zumindest er es,  nicht groß genug), studierte Jochen zunächst die schönen Fächer Philosophie, Germanistik und Anglistik, bis ihn, Stichwort brotlose Kunst, der Ernst des Lebens erwischte. Er wechselte zur Betriebswirtschaft, gründete eine Software-Firma und ging einem anständigen Beruf nach. Nach drei Jahrzehnten in Berlin, Hamburg und Kalifornien, ausgedehnten Segeltörns und intensiven Grübeleien, ist ihm endlich klar geworden, was er will. Schreiben.
 
In seinem ersten Roman "Ruhrpottengel", erschienen 2024 bei Akadia, sucht eine ebenso sture wie brillante Ärztin nach der Unsterblichkeit. Sie verbündet sich mit dem Teufel und legt sich mit Gott persönlich an. Zitat aus dem Klappentext: "Mitten in Dortmund, wo der Teufel in einem Bergwerk haust und Freunde Kumpel heißen, entscheidet sich die Sterblichkeit des Menschen". Nicht mehr und nicht weniger. Aktuell schreibt Witte an einem Gesellschaftsroman, der dystopisch anmutet, aber doch der Realität erschreckend nah kommt...
 
Witte lebt mit seiner Frau an der Schlei. Wenn er nicht schreibt, segelt er, liest oder wandert durch die schöne Gegend Schleswig Holsteins....

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Foto: privat