Detlev Dirkers studierte Medien- und Literaturwissenschaft sowie Kunstgeschichte in Osnabrück, Bielefeld und London. Nach seiner Promotion arbeitete er als Journalist, unter anderem für die Deutsche Presse-Agentur (dpa), den Norddeutschen Rundfunk und verschiedene andere Hörfunksender.
Seit vielen Jahren begleitet er als Kommunikations- und Strategieberater Unternehmen und Organisationen bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Als Professor für Kommunikationsmanagement lehrt er an der Hochschule Osnabrück.
Das Erzählen von Geschichten begleitet ihn seit seinem Studium. Als leidenschaftlicher Segler und regelmäßiger Besucher der niederländischen Küstenregionen fand er in Amsterdam und am Ijsselmeer die Schauplätze seiner ersten Romane. Dort ermittelt auch Commissaris Jacob Peeters, die Hauptfigur der Kriminalromane Game Over – Tod auf dem Ijsselmeer und Sofias Reise.
Mit seinem aktuellen Roman Stromaufwärts widmet sich Detlev Dirkers erstmals dem literarischen Familienroman. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Erfahrungen, Verletzungen und Sprachlosigkeit über Generationen hinweg fortschreiben. Und ob es möglich ist, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Zwischen Hamburg und Amsterdam erzählt er von den unsichtbaren Prägungen familiärer Beziehungen und der Suche nach Versöhnung, bevor die Erinnerung verloren geht.
Mit seinem nächsten Romanprojekt wendet sich Detlev Dirkers dem Mikrokosmos eines regionalen Energieversorgers am Bodensee zu. Im Mittelpunkt steht eine junge Ingenieurin, die als Führungskraft in ihre Heimat zurückkehrt und in ein Geflecht aus Machtspielen, Routinen und persönlichen Schicksalen gerät. Vor dem Hintergrund von Energiewende, Digitalisierung und gesellschaftlichem Wandel entsteht ein vielschichtiges Panorama des modernen Arbeitslebens. Der Roman erzählt von Menschen, die zwischen Veränderungsdruck und Beharrungskräften ihren Platz suchen. Und stellt die Frage, wie Sinn und Menschlichkeit in komplexen Organisationen bewahrt werden können.
Detlev Dirkers hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in Osnabrück.
Foto: privat
