Axel Vormbäumen

Axel Vormbäumen, geboren 1960 in Aschaffenburg, hat in seinem ersten Leben 38 Jahre als Journalist gearbeitet, zunächst für die Frankfurter Rundschau, dann den Tagesspiegel und schließlich fast 15 Jahre für den Stern. Seine Reportertätigkeit führte ihn u.a. in den Bosnien-Krieg, in das vom Völkermord traumatisierte Ruanda und ins Zelt des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi. Er war mit Angela Merkel im Oval Office, mit Karl-Theodor zu Guttenberg in Afghanistan und hat am 18. März 1990 den Abend der ersten freien Volkskammerwahl in der DDR zusammen mit Gregor Gysi verbracht.  Für seine Reportage „Die Welt des Herrn Conrad“ erhielt er 1999 den Egon-Erwin-Kisch-Preis. 1997 gewann er mit „Gabys Geschichte. Von der Zerstörung eines Menschenlebens“ den Deutschen Sozialpreis.  Gemeinsam mit seinem FR-Kollegen Martin Scholz hat er den Gesprächsband „Pop, Poesie und Politik“ herausgegeben. Seit Sommer 2022 ist er schriftstellerisch tätig. Im März 2023 veröffentlichte er gemeinsam mit seinem früheren Stern-Kollegen Hans-Ulrich Jörges seinen ersten Roman „Abaddon“ (Lübbe), eine Dystopie, in der sich im Jahr 2025 US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin die Welt aufteilen.
  

 

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Foto: privat